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Montag, 10. September 2007

Im August hat Paraguay Waren im Wert von 352 Millionen US-Dollar exportiert.

Das entspricht einer Steigerung um 91 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahresmonat. Insbesondere die Ausfuhren von Soja und Soja-Produkten sind erheblich gestiegen. Lediglich der Fleisch-Export ist gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, wie aus einem Bericht des Finanzministeriums verlautete. Im laufenden Jahr flossen durch die Exportwirtschaft Devisen in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar ins Land. Das sind 62 Prozent mehr als im selben Vorjahres-Zeitraum. Wichtigste Abnehmer der Export-Produkte sind die Mercosur-Länder.

Samstag, 4. August 2007

Obstbauern bemühen sich um Ananas-Exporte

Ananas-Produzenten aus Horqueta im Departament Concepcion wollen eine erste Probe-Lieferung nach Chile schicken. Sie hoffen, das ihre Früchte dort guten Anklang finden, um in Zukunft regelmässige Lieferungen tätigen zu können. Der Kontakt zu den chilenischen Abnehmern kam mit Unterstützung des Verbandes für Investitionen und Exporte REDIEX zustande. Laut Presseangeben sind die Produzenten aus Horqueta im Stande, in Kürze 30 Tonnen Ananas zu exportieren. Das Departament Concepcion ist aufgrund seines günstigen Klimas und dem fruchtbaren Boden vorteilhaft für den Ananas-Anbau. Die Obstbauern haben die Ansprüche des chilenischen Marktes besonders beachtet. Nun hoffen sie auf eine positive Reaktion ihres Abnehmers, des internationalen Früchte-Unternehens DOLE.

Dienstag, 31. Juli 2007

Die paraguayische Regierung hat neue Verhandlungen über die Verträge von Itaipú und Yacyretá gefordert.

Die Parlasur-Abgeordneten aus Paraguay sollen auf der nächsten Sitzung des Mercosur-Parlamentes erneut die Verträge von Itaipú und Yacyretá zur Sprache bringen. Darum hat Staatschef Duarte Frutos gestern während eines Gespräches mit dem Parlasur-Vorsitzenden und Senator, Alfonso González Nuñez, gebeten. Das Parlasur tritt wieder am 6. und 7. August in Montevideo zusammen. Die Regierung in Asunción erhofft sich dabei bessere Ergebnisse als bei der ersten Sitzung.

Samstag, 28. Juli 2007

Brasilianisches Import-Verbot für Alt-Reifen ist rechtswidrig

Das Einfuhr-Verbot der brasilianischen Regierung für Alt-Reifen aus Paraguay steht nicht im Einklang mit den Bestimmungen des Mercosur-Vertrages. Das entschied der ständige Kontroll-Ausschuß des Mercosur. Das teilte der Vorsitzende des Ausschusses Wilfrido Fernández mit. Am Donnerstag verhängte die Regierung in Brasilia ein Import-Verbot für Alt-Reifen aus Paraguay. Begründet wurde das Verbot mit umweltrechtlichen Bedenken und einem besseren Angebot aus Europa. Gemäss der Entscheidung des Mercosur Kontroll-Ausschusses kann der Import und Wiederverwertung von Alt-Reifen aus Paraguay nicht untersagt werden. Laut Fernández seien die angeführten Bedenken hinsichtlich des Umweltschutzes nicht ausschlaggebend für ein Verbot dieser Art. Man sei nicht gegen die Umweltschutz, jedoch müsste der Mercosur-Vertrag eingehalten werden, so Fernández weiter.

Samstag, 30. Juni 2007

Brasilien will kleinere Mercosur-Partner stärker unterstützen

Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat gestern auf dem Mercosur-Gipfel-Treffen einer wirtschaftlichen Unterstützung für die weniger entwickelten Mitglieder Uruguay und Paraguay zugestimmt. Dadurch soll die Wirtschafts-Gemeinschaft gestärkt werden. Laut Lula da Silva sei mit der Regierung in Asunción bereits eine Lösung im Konflikt um die brasilianischen Kleinhändler in der Grenz-Region um Ciudad del Este gefunden worden.

Duarte Frutos fordert freien Handel

abc - Staatspräsident Duarte Frutos hat gestern im Yacht und Golf Club das Gipfeltreffen der Mercosur-Staats-Chefs eröffnet. In seiner Rede verwies er darauf, dass die Wirtschafts-Gemeinschaft nur mit einem freien Warenverkehr zwischen den Mitgliedsländern weiter bestehen kann. Duarte Frutos sagte zu seinen Amts-Kollegen, dass die Regierungen verpflichtet seien, den Mercosur aufrechtzuerhalten. Die Mitgliedsländer sollten bereit sein, Verbesserungen anzunehmen und auszuführen. Duarte Frutos appellierte an die anderen Staatschefs die Privatwirtschaft kontinuierlich zu fördern und den ersten Artikel des Mercosur-Vertrages mehr zu beachten. Dort sei das wichtigste Ziel des Mercosur, der freie Handel zwischen den Mitglieds-Ländern, festgeschrieben. Dazu gehöre neben dem freien Warenverkehr auch der freie Verkehr von Dienstleistungen, Kapital und Personen.